Alarm für Mitarbeiter und Alleinarbeiter
Schnelle Hilfe für Mitarbeiter in Industrie, Produktion und Service – wenn Sekunden zählen.
Tausende Menschen arbeiten täglich allein – in Produktionshallen, im Lager, im Nachtdienst oder beim Kunden. Die meisten Schichten verlaufen natürlich ohne Zwischenfall. Doch wenn etwas passiert – eine Maschine stoppt, ein Kollege stürzt, ein Kunde wird aggressiv – entscheiden Sekunden darüber, wie schlimm es wirklich wird.
Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmen – von Industriegrößen wie Grundfos bis zu kleineren Herstellern – dafür, ihren Mitarbeitern einen dedizierten Mitarbeiteralarm zur Verfügung zu stellen. Keine App, die irgendwo im Handy vergraben ist. Sondern einen physischen Sicherheitsknopf, der immer griffbereit ist und mit nur einem Druck Hilfe auslöst.
In diesem Artikel schauen wir uns an, warum Alleinarbeit ein besonderes Risiko darstellt, was das dänische Arbeitsschutzgesetz tatsächlich vom Arbeitgeber fordert und wie ein moderner Notfallalarm am Arbeitsplatz funktioniert. Zum Schluss teilen wir ein konkretes Beispiel von Grundfos.


Warum Alleinarbeit ein besonderes Risiko ist
Alleinarbeit wird vom dänischen Arbeitsschutzamt (Arbejdstilsynet) als Arbeit definiert, bei der der Mitarbeiter physisch oder kommunikativ von Kollegen abgeschnitten ist. Das reicht vom Servicetechniker, der um 22 Uhr beim Kunden ist, über den Produktionsmitarbeiter in der Abendschicht an einer Maschine bis zum Nachtportier, der allein Rundgänge macht. Gemeinsam ist ihnen: Wenn etwas passiert, ist niemand da, um zu reagieren.
Das Risiko steigt deutlich, wenn in der Nähe schwerer Maschinen, mit Chemikalien, Hochspannung oder bei möglicher Bedrohung durch Dritte gearbeitet wird. Für viele Mitarbeiter ist das Telefon die einzige Rettungsleine – doch das Telefon steckt oft in der Tasche, in einem anderen Gebäude oder ist genau in der entscheidenden Sekunde außer Reichweite.
Was das dänische Arbeitsschutzgesetz tatsächlich fordert
Das dänische Arbeitsschutzgesetz § 15 besagt klar, dass der Arbeitgeber dafür sorgen muss, dass die Arbeit in vollem Umfang sicherheits- und gesundheitstechnisch vertretbar ausgeführt werden kann. Diese Verpflichtung gilt auch – und besonders – wenn der Mitarbeiter allein ist.[1]
Die Arbeitsschutz-Richtlinie D.2.25 zur Alleinarbeit geht weiter ins Detail. Sie weist darauf hin, dass der Arbeitgeber bei Alleinarbeit das Risiko bewerten und Maßnahmen treffen muss, damit der Mitarbeiter bei Unfall, Krankheit oder Bedrohung Hilfe rufen kann. In der Praxis heißt das: Das Unternehmen muss nachweisen können, dass eine zuverlässige Notruflösung existiert – und dass alle wissen, wie sie genutzt wird.[2]
Kurz gesagt: Es reicht nicht mehr zu hoffen, dass der Mitarbeiter sein Handy erreicht. Die Gesetzgebung erwartet eine aktive, dokumentierte Lösung. Ein dedizierter Mitarbeiteralarm ist genau das.
[1] Dänisches Arbeitsschutzgesetz, Retsinformation, retsinformation.dk
[2] Arbejdstilsynet, Richtlinie D.2.25 zur Alleinarbeit, at.dk
Warum Handy und Funkgerät nicht ausreichen
Die meisten Arbeitsplätze haben irgendeine Form von Kommunikation – ein Firmenhandy, ein Funkgerät, vielleicht ein Festnetztelefon im Gang. Das Problem ist nicht, ob das Gerät vorhanden ist. Das Problem ist, was passiert, wenn der Mitarbeiter nach einem Sturz am Boden liegt oder einer bedrohlichen Person gegenübersteht, die den Anruf hört.
Drei typische Schwachstellen: Erstens Verfügbarkeit – das Handy liegt in der Jacke, wenn der Unfall an der Maschine passiert. Zweitens Diskretion – ein lautstarker Anruf kann eine bedrohliche Situation eher eskalieren als lösen. Drittens Ortung – selbst wenn der Anruf durchkommt, weiß der Empfänger nicht unbedingt genau, wo in Gebäude oder Gelände die Hilfe hinmuss.
So funktioniert Linucare als Mitarbeiteralarm
Linucare ist ein Notfallalarm für den Arbeitsplatz, der einen physischen Knopf, eine App und ein Netzwerk aus Kollegen oder eine Alarmzentrale kombiniert. Der Mitarbeiter trägt einen diskreten Sicherheitsknopf am Schlüsselbund, Umhängeband oder als Armband. Ein langer Druck löst einen Alarm aus, der mitteilt, wer Hilfe braucht, wo die Person sich per GPS befindet, und der die festgelegten Empfänger direkt anruft.
- Ein Druck, sofortige Benachrichtigung: Der Alarm durchbricht die Stummschaltung des Empfängers und wird als kritische Benachrichtigung zugestellt, sodass er immer gehört wird – auch im Nachtdienst.
- GPS-Position automatisch geteilt: Kollegen oder Alarmzentrale sehen genau, wo der Mitarbeiter sich befindet, und können direkt zum Standort navigiert werden.
- Funktioniert ohne das Handy in der Hand: Der Sicherheitsknopf ist ein eigenständiges physisches Gerät. Der Mitarbeiter muss keinen Bildschirm entsperren oder eine Nummer suchen – einfach drücken.
- Diskret genug für Bedrohungssituationen: Der Alarm wird ohne Ton und ohne sichtbares Signal am Gerät ausgelöst, damit das Personal die Situation nicht eskaliert.
- Dokumentierbare Compliance: Alle Alarme, Anrufe und Standortdaten werden protokolliert, sodass das Unternehmen seine Notruflösung gegenüber dem Arbeitsschutzamt und der internen Revision dokumentieren kann.
Grundfos: Sicherheit in der Produktion
Grundfos ist einer der weltweit größten Pumpenhersteller mit Produktion rund um die Uhr. Für Mitarbeiter in Abend-, Nacht- und Wochenendschichten – oft in Fabrikbereichen, in denen Kollegen weit entfernt sind – ist schnelle Hilfe entscheidend. Grundfos hat Linucare als Teil seines Sicherheitskonzepts in ausgewählten Bereichen eingeführt.
C. Ramesh Kannan, Sicherheitsbeauftragter bei Grundfos, hat die Einführung von Anfang an begleitet.
«Wenn man allein in der Produktion arbeitet, gibt es ein gutes Gefühl zu wissen, dass Hilfe immer nur einen Knopfdruck entfernt ist. Linucare ist so einfach, dass alle Mitarbeiter es nutzen können – auch diejenigen, die nicht mit Technologie vertraut sind.» – C. Ramesh Kannan, Sicherheitsbeauftragter, Grundfos.
«Als Sicherheitsbeauftragter ist es mir wichtig, dass unsere Lösung nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern in realen Situationen funktioniert. Linucare hilft uns, unserer Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern nachzukommen – und genau diese Sicherheit wollen wir ihnen geben.» – C. Ramesh Kannan.
Die Geschichte von Grundfos verdeutlicht ein Muster, das wir bei vielen Industriekunden sehen: Es geht nicht darum, was das Unternehmen produziert. Es geht darum, ob Mitarbeiter manchmal allein arbeiten – oder unter Bedingungen, in denen Hilfe schnell zur Stelle sein muss. Wenn das der Fall ist, ist ein dedizierter Mitarbeiteralarm sowohl eine moralische als auch eine betriebliche und rechtliche Investition.

Für welche Unternehmen ist ein Personenalarm geeignet?
Wir sehen typischerweise vier Profile von Unternehmen, die Linucare für die Sicherheit von Alleinarbeitern wählen:
- Produktion und Industrie: Fabriken mit Abend- oder Nachtschichten, Maschinenhallen und Bereichen, in denen Mitarbeiter mehrere Minuten vom nächsten Kollegen entfernt sein können.
- Lebensmittel- und Futterproduktion: Mischhallen, Kühlräume und Silobereiche, wo die Kombination aus Alleinarbeit und schwerer Umgebung einen schnellen Notrufweg erfordert.
- Service und Technik beim Kunden: Techniker, die allein zu Einsätzen fahren, oft zu unbekannten Adressen, abends oder am Wochenende.
- Lager, Logistik und Wache: Nächtliche Rundgänge, große Lagerhallen und Rollen, in denen Bedrohungssituationen mit Dritten ein reales Risiko sind.
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